Volksbad

FAQ Häufig gestellte Fragen

Die städtischen Bäder gehören zum Geschäftsbereich des 2. Bürgermeisters Christian Vogel. Er ist 1. Werkleiter des städtischen Eigenbetriebs NürnbergBad (NüBad). Dieser Eigenbetrieb gewährleistet den Betrieb aller städtischen Bäder. Für das "Tagesgeschäft" bei NüBad ist der 2. Werkleiter Gerhard Albert verantwortlich.

Innerhalb von NüBad gibt es ein Projektteam unter Leitung von Joachim Lächele, welches derzeit die Reaktivierung des Volksbads plant.

Sehr schöne sogar! Die Reaktivierung eines alten Volksbades ist auf vielfache Weise lohnenswert, aber eben keineswegs ein Sonderfall. 13 wunderschön revitalisierte Jugendstilbäder, dem Nürnberger ganz ähnlich, gibt es in Deutschland. Beispiele sind das Müllersche Volksbad in München, das Stadtbad Neukölln, das Herschelbad Mannheim oder das Johannisbad Zwickau.

Aber mit verhaltenem (fränkischem) Stolz können wir sagen: Drei Schwimmhallen hat sonst niemand.

Ja. Grundlage der Entscheidung für die jetzige Projektplanung war eine umfangreiche Machbarkeitsstudie von 2016, die der Stadtrat in Auftrag gegeben hat.

Bei der Bestandsbewertung haben die Fachleute festgestellt, dass die "Vertikale Tragstruktur nachhaltig und trotz Kriegsschäden und baulicher Eingriffe überwiegend gut erhalten [ist]." "In den Stichproben sind keine Schwierigkeiten hinsichtlich der Druckfestigkeiten auffällig geworden."

Dies ist auch deshalb so, da beim Bau bereits Stahlbeton verwendet wurde. Auch deshalb diente der Keller des Volksbads im 2. Weltkrieg als Luftschutzraum.

Auch die Holzkonstruktionen sind in gutem Zustand.

Alles in Allem sehr gute Voraussetzungen für eine Sanierung.

Die in der Machbarkeitsstudie 2016 erarbeiteten Sanierungskosten des Volksbades in ein modernes Hallenbad belaufen sich auf etwa 55 Millionen Euro. Ein Neubau ähnlich dem Langwasserbad würde rund 33 Millionen Euro kosten. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit 18 Millionen Euro. Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde errechnet, dass (mit konservativen Schätzungen) ein positives Betriebsergebnis erzielt werden kann.

Derzeit ist die Parksituation für PKW tatsächlich schwierig.

Aber das Projektteam plant, hinter dem Volksbad ein Parkhaus in Kooperation mit der N-Ergie zu errichten. Dann kann man das Volksbad sehr gut sowohl mit Bus, U-Bahn, Straßenbahn, Auto, Fahrrad und natürlich zu Fuß erreichen. Besser geht's kaum.