Luisa ist hier

Eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum

Mit der Frage „IST LUISA HIER?“ können sich Betroffene von sexualisierter Gewalt diskret und ohne sich erklären zu müssen an das geschulte Personal in den roten T-Shirts der Nürnberger Schwimmbäder wenden.

Sexuelle Belästigung sichtbar machen

Sexuelle Belästigung wird häufig verharmlost und nicht weiter verfolgt. Das Projekt setzt sich dafür ein, Grenzüberschreitungen nicht zu bagatellisieren, sondern ihnen mit Aufklärung, Schulungen und gezielter Öffentlichkeitsarbeit aktiv entgegenzuwirken.

Ansprechstrukturen für Betroffene

Zur Minderung der Folgen von Gewalt schulen wir Mitarbeitende im sensiblen und informierenden Umgang mit betroffenen Personen nach erlebten Grenzüberschreitungen. Ziel ist es, eine unterstützende und sensibilisierte Ansprechstruktur zu schaffen und somit bestehende Hürden bei der Inanspruchnahme von Hilfe abzubauen.

Täter*innenunfreundliche Umgebung schaffen

Unsere Plakatkampagne vermittelt unmissverständlich: Sexuelle Belästigung wird weder geduldet noch verharmlost. Wir setzen damit ein sichtbares Zeichen für den Schutz und die Sicherheit insbesondere von Frauen und Mädchen und positionieren und klar gegen sexualisierte Gewalt.

Umsetzung der Kampagne durch die frauenBeratung nürnberg

Die Kampagne LUISA IST HIER wird in Nürnberg von der frauenBeratung nürnberg für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen umgesetzt. Die Mitarbeiterinnen schulen in regelmäßigen Abständen das Personal und beraten die Betroffenen professionell zu ihren Anliegen und Erlebnissen.